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Merino - Fasereigenschaften

Feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften
Bei körperlicher Aktivität fängt der Mensch zu schwitzen an. Und das nicht ohne Grund. Der Schweiß hat eine bestimmte Funktion. Er schützt den Organismus vor Überhitzung, denn auf der Haut sorgt er für Kühlung. Wenn der Schweiß von der Haut abtransportiert wird, produziert der Körper immer weiter Schweiß, um den gewünschten natürlichen Kühleffekt zu erhalten, wodurch der Körper belastet wird, weil er mehr arbeitet als er müsste. Forscher der Uni Graz haben entdeckt, dass Sportler mit Bekleidung, die den Schweiß nach außen transportiert einen schnelleren Laktat-Anstieg aufweisen, als Sportler mit Bekleidung aus Wolle. Mit anderen Worten: die natürliche Funktion der Wolle trägt zu höherer Leistungsfähigkeit bei. Denn Wolle kann bis zu 30 % des Eigengewichtes an Feuchtigkeit in den Fasern speichern. Dadurch bleibt der Kühl-Effekt erhalten und man hat trotzdem kein unangenehmes Gefühl auf der Haut. Diese Speicherfunktion der Wolle hat gerade bei atmungsaktiver, wind- und wasserabweisender Oberbekleidung ihren Vorteil. Die Wolle fungiert als Feuchtigkeitspuffer und gibt kontinuierlich Feuchtigkeit nach außen ab. Bei körperlicher Aktivität wird Feuchtigkeit gespeichert und nach außen transportiert. In den Ruhepausen wird die gespeicherte Feuchtigkeit abgegeben, wodurch ein Feuchtigkeitsstau an der Innenseite der Oberbekleidung verhindert wird. Ein weiterer Vorteil ist, dass Wolle selbst mit gespeicherter Feuchtigkeit, also wenn sie sich feucht anfühlt, immer noch wärmt. Das macht die Wolle zur idealen Bekleidung bei wechselnder Aktivität oder auch wechselnden Temperaturen. (z.B. Skifahren – Liftfahren) 

Klimaregulierende Eigenschaften

Merinowolle ist die optimale Funktionsfaser bei jeder Witterung. Die mehrmals gekräuselten Merinofasern enthalten eine große Menge Luft, die sowohl gegen Kälte als auch gegen Wärme isoliert. In Verbindung mit Feuchtigkeit setzen Eiweißstoffe der Wollfasern zusätzlich Wärme frei. Vom Kern der Fasern können bis zu 30 % des Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufgenommen werden, ohne sich feucht anzufühlen. Das Prinzip der Isolation durch Luft funktioniert auch bei Wärme. Stell Dir Schafe im Australischen Outback vor – sie müssen Temperaturen jenseits von 40°C aushalten können. Problemlos, denn die Luftpolster der Wolle halten auch Hitze ab und lassen eine Temperaturregulierung zu. 

Auf den menschlichen Körper übertragen, funktioniert das genauso. Mit der Atmungsaktivität der Wolle wird die Körpertemperatur auch bei unterschiedlich intensiver körperlicher Belastung reguliert. Das verdeutlicht die abgebildete Kurve: die Körpertemperatur bleibt bei den unterschiedlichen Belastungen Bergaufgehen, Gipfelpause und Bergabgehen immer auf einem angenehmen Niveau. Insbesondere bei Pausen nach großer Belastung frieren andere, die keine Wolle tragen oder müssen sich umziehen. Dies hängt auch mit der Feuchtigkeitsregulierung der Wolle zusammen. 

Tragekomfort
Unsere Merinowolle ist absolut kratzfrei. Bei Ortovox Merino wird nur feinste Merinowolle mit 17 Mikron verarbeitet. Mikron (Tausendstel Millimeter) ist die Einheit, die den Feinheitsgrad der Wolle angibt. Merinowolle besitzt eine Faserdicke von 15 bis 25 Mikron, wobei die feinsten Fasern nicht wirtschaftlich verarbeitet werden können. Mit 17 Mikron liegt die Merinowolle von Ortovox weit unter der physiologischen Kratzgrenze von 27 Mikron. Ab dieser Größe empfindet der Mensch die Faser als kratzig. Da sich die feinen und damit auch elastischen Merinofasern beim Kontakt mit der Haut krümmen, reizen sie die Nervenenden der Haut nicht, im Gegensatz zu herkömmlicher, weniger elastischen Schurwolle. 

Für alle, die eine noch weichere Faser suchen, haben wir Merino Supersoft entwickelt. Wir kombinieren feinste Merinowolle mit der Naturfaser „Lenzing Modal“. Modal wird aus reiner Buchenholzzellulose entwickelt und besticht durch eine extrem geringe Faserseifigkeit, sowie eine sehr glatte Faseroberfläche. Lenzing setzen wir auf der Produktinnenseite ein, also an den Kontaktpunkten mit der Haut. Die beiden Naturfasern ergänzen sich in ihren Eigenschaften optimal: seidenartiger Touch, kombiniert mit der Funktionalität der Merinowolle.

Geruchsneutralität
Einer der größten Vorteile der Merinowolle ist Ihre Geruchsneutralität, auch nach starkem Schwitzen und mehrmaligem Tragen. Die Neutralisierung der Schweiß-Bakterien übernehmen die Eiweißmoleküle der Wollfaser. Selbst Silber-Ionen, die gegen den unangenehmen Schweißgeruch bei Kunstfaser-Stoffen eingearbeitet werden, kommen nicht an diese biologische Funktion der Wolle heran. So genügt es auch, wenn Du Dein Ortovox Merino Produkt für ein paar Stunden an die frische Luft hängst zum Trocknen. Weniger Waschen schont das Produkt, genauso wie die Umwelt.


Pflegeleichtigkeit
Wenn Du Dein Merinoprodukt doch einmal waschen möchten, kannst Du es ganz einfach bei 40°C in der Waschmaschine mit waschen. Die Spezialausstattung unsrer Merinowolle mit dem „Total Easy Care“ Verfahren macht es möglich. Dabei wird lediglich die Schuppenstruktur der Wollfaser abgewaschen, wodurch starkes Einlaufen der Wolle verhindert werden kann - bei hundertprozentiger Sauberkeit und Frische.

Weitere Fasereigenschaften
  • Der ökologische Faktor: Wolle ist als natürliches Produkt Teil des natürlichen Kreislaufes und ist vollständig abbaubar und ein nachwachsender Rohstoff. Im Gegensatz dazu bleiben Kunstfaserprodukte fast unverrottbar.
  • Wolle ist antistatisch und schützt Ihren Körper vor zusätzlicher elektrostatischer Aufladung.
  • Wolle ist aufgrund ihrer biochemischen Zusammensetzung nur schwer entflammbar, schmilzt nicht, sie entzündet sich erst bei 560 ° C und bei Entfernung der Wärmequelle erlischt das Feuer wieder. Darüber hinaus schützt sie vor UV-Strahlenbelastung.